Literaturhaus Halle

Ein Haus des Wortes mit Raum für mehr.

Literaturhaus Halle, das heißt: ein Ort des geschriebenen und gelesenen Wortes, ein Ort der Auseinandersetzung und Diskussion, eine Heimstätte regionaler, nationaler und internationaler Autoren, eine Begegnungsstätte zwischen Literatur und angrenzenden Künsten und vor allem ein Ort des Zusammentreffens von Autoren und Publikum.

Von der klassischen Autorenlesung über Gesprächsrunden, Salon, Schreibwerkstatt bis zum Poetry Slam – das Literaturhaus Halle vermittelt Literatur in unterschiedlichsten lustvollen Formen. Darüber hinaus gehören Ausstellungen zur bildenden Kunst, Fotografie und Architektur sowie Konzerte regelmäßig zu unserem Programm.

Von Bankiers zu Romanciers.

Die gründerzeitliche Villa in der Bernburger Straße 8 wurde in den Jahren 1873-74 erbaut. Stuckdecken, Wandmalereien, Parkettfußböden, Buntglasfenster, Wand- und Deckentäfelungen verleihen dem Gebäude einen großbürgerlichen Habitus. Ab 1886 wurde es als Wohnhaus der Bankiersfamilie Steckner genutzt. Von 1928-1996 diente es als Filiale der Sparkasse.

Zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt Halle hat sich das Kunstforum Halle seit seiner feierlichen Eröffnung im Mai 2006 entwickelt. Im Zuge der Renovierungsarbeiten durch die damalige Stadt- und Saalkreissparkasse wurde die Villa zu einer der drei größten Ausstellungsflächen dieser Art in Halle umgestaltet. Sie bot auf 450 Quadratmetern einen würdigen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte, Präsentationen, Lesungen und eine Vielzahl anderer Veranstaltungen. Nach einer vorübergehenden Nutzungspause im Jahre 2017 konnte der Verein Literaturhaus Halle (Saale) e.V. die Stadt und den Vorstand der Saalesparkasse überzeugen, den Betrieb des Kunstforums als Literaturhaus fortzuführen.

Seitdem steht das Haus allen interessierten Bürgern der Stadt und ihren Gästen als Veranstaltungsort für literarische Begegnungen vielfältigster Art zur Verfügung.


Leitung: Alexander Suckel

Alexander Suckel, in Halle geboren, Autor, Dramaturg und Musiker. Studierte Musikwissenschaft und Opernregie in Halle und Berlin. Arbeitete 25 Jahre als Dramaturg, Regisseur und Kapellmeister an deutschen Theatern. Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« Leipzig und der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Foto (c) Anna Kolata