»peng!« – 13. Krimifest Salzburg

vom 4. bis 6. November 2021, veranstaltet vom Literaturhaus Salzburg

15 Krimi-Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien treten an drei Abenden im Literaturhaus Salzburg auf.

Zum Auftakt stellen Zoë Beck, Thomas Raab, Erwin Riess, Heinrich Steinfest und Martin Walker ihre Bücher vor. Zoë Beck stellt ihren dystopischen Thriller »Paradise City« vor, in dem das Leben von Algorithmen gesteuert wird und eine unbekannte Macht außer Kontrolle gerät. Thomas Raab legt mit »Helga räumt auf« wieder einen vergnüglichen Krimi rund um seine Ermittlerin Frau Huber vor. Erwin Riess erzählt in »Herr Groll und die Wölfe von Salzburg« von lebensgroßen Puppen, einer radikalen Öko-Gruppe und zwei Leichen in der Festspielstadt. Im sechsten Cheng-Roman »Die Möbel des Teufels« von Heinrich Steinfest geht es um den Reichsbrücken-Einsturz, einen alten Film darüber, Formeln mit Weltveränderungspotenzial, geheime Wiener Bunkeranlagen, weiße Haie u.v.m. Und der schottische Autor Martin Walker entführt in seinem Roman »Französisches Roulette« wieder ins idyllische Périgord, wo seltsame Dinge passieren.

Am zweiten Abend lesen Bernhard Aichner, Manfred Baumann, Romy Hausmann, Carlo Lucarelli und Jan-Costin Wagner. Im Krimi »Gegenlicht« von Bestseller-Autor Bernhard Aichner fällt ein blinder Passagier aus dem Flugzeug vom Himmel – und wird noch im Tod beraubt. Kommissar Merana ermittelt in»Salzburgsünde« von Manfred Baumann, nachdem die Osteridylle in der Festspielstadt nach dem Fund eines Totenschädels gestört wird. Erstmals liest Romy Hausmann in Salzburg aus ihrem Psychothriller »Marta schläft«, in dem sich eine Haftentlassene nach einem normalen Leben sehnt. Der preisgekrönte italienische Autor und TV-Moderator Carlo Lucarelli entführt uns im Roman »Der schwärzeste Winter« in die 1940-er Jahre, als Mussolinis Schergen Partisanen massakrieren und ein Commissario seine Sünden sühnen will. Und im psychologischen Krimi »Sommer bei Nacht« von Jan-Costin Wagner geht es um verschwundene Kinder.

Zum Abschluss treten Friedrich Ani, Eva Rossmann, Anne Freytag, Sabina Naber und Stefan Slupetzky auf. Der neue Roman »Letzte Ehre“ von Friedrich Ani dreht sich um ein 17-jähriges Mädchen, das nach einer Party nicht mehr nach Hause kommt. In »Reality Show« von Anne Freytag werden einflussreiche Personen zu Weihnachten entführt, die Geiselnahme live übertragen und Zuschauer zum Mitspielen bei einem grausamen Spiel aufgefordert. Sabina Naber hat mit »Leopoldstadt« einen politischen Krimi geschrieben, der im Wien der 1960er Jahre spielt. Eva Rossmann stellt diesmal unter dem Titel »Vom schönen Schein« mörderische Geschichten aus dem Umfeld von Mira Valensky vor. Und Stefan Slupetzky widmet sich in seinem Buch »Nichts als Gutes« der vernachlässigten Form des biografischen Erzählens in Form von fiktiven Grabreden. Dabei geht es pointiert-spannend und tragisch-komisch zu.

Das vollständige Programm finden Sie auf der Website des Literaturhauses Salzburg.

Tickets
pro Abend: € 14,–/12,–/10,–
Festivalpass für 3 Abende: € 36,–/30,–/25,–
Vorverkaufsstellen: Literaturhaus Salzburg, Rupertus Buchhandlung und reservix.at