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Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 14 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

Preis der Literaturhäuser 2020

Preis der Literaturhäuser 2020

Marlene Streeruwitz erhält den Preis der Literaturhäuser 2020 Weiterlesen
#ZWEITERFRUEHLING

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Jetzt neu: Crespo Foundation fördert Debütant*innenlesungen Weiterlesen

Der Oktober in den Literaturhäusern

Der literarische Herbst ist da und mit ihm das wohlige Gefühl von Teegenuss und Lektüre. Wir möchten Ihnen gern weiter Impulse für eine mögliche Buchauswahl liefern und haben dazu ein vielfältiges Programm vorbereitet. Wir locken Sie als Lesungsgast zur Einkehr in unsere Häuser, wir stillen den Text- und Debattenhunger auch, wenn sie im Schneidersitz auf Ihrem Sofa verbleiben, und wir nehmen Sie mit, Literatur in der Stadt zu entdecken. Das Literaturhaus Basel beispielsweise hat dazu anlässlich seines 20-jährigen Bestehens die App »Hör mal!« entwickelt. Im literarischen Spaziergang durch die Straßen Basels stoßen Sie auf Autor*innenstimmen wie die von Herta Müller und T.C. Boyle und erhalten Kurzlesungen auf Ihr Handy. Auch das Literaturhaus Berlin nimmt Sie mit hinaus und schärft in der Lokalschau den Blick für Künstlercafés des Neuen Westens im Berlin der 1920er und 30er Jahre. Einen twitch.tv-Kanal hält das Literaturhaus Rostock für Sie bereit und trotzt so mit Lesungsmitschnitten dem pandemiebedingten Schrumpfen der Veranstaltungsräume. Der Verein, der in diesem wilden Jahr sein 30. Jubiläum feiert, weiß Literatur zu vermitteln und bewegt mit allen bisherigen Literaturhaus-Leiter*innen Rostocks sowie den Autorinnen Kerstin Preiwuß, Anette Handke und Katinka Friese und dem Kabarettduo Dietrich und Raab organisatorische Erinnerungen und künstlerische Gedanken zum »Hin und Her des Lebens«.

Der Herbst für einen buchaffinen Menschen, er steht auch für Orientierung durch Literaturpreisverleihungen und Buchmessetrubel. So stellt Ihnen das Literaturhaus Zürich am 23. Oktober die fünf Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2020 vor. Wer siegend hervorgeht, entscheidet sich am 8. November. Als Preisträger bereits bekannt sind hingegen Erich Hackl, der am 2. Oktober im Literaturhaus Salzburg mit dem diesjährigen Theodor Kramer Preis geehrt wird, sowie Deniz Ohde, die mit ihrem Debütroman »Streulicht« in Frankfurt am 29. Oktober den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Siftung erhält. Im Literaturhaus Wien wird zudem der Reinhard Priessnitz Preis 2020 an den erfindungsreichen Autor Elias Hirschl verliehen.

Das Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden gestaltet für Familien, Kinder und Erwachsene einen Lesetag zur Buchmesse, bei dem neben der BildKlangLesung von Ferdinand Lutz und Dominik Merscheid auch Antje Wagner, Kai Meyer und Benjamin Quaderer mitwirken. Und auch das Hamburger Haus ruft mit dem »Gemischten Doppel Spezial« und den Gästen Annemarie Stoltenberg, Christian Maintz und Julia Nachtmann zum großen Buchmesseabend auf und bespricht Bücher, die sonst in den Frankfurter Ausstellungshallen zu sichten wären. Das Literarische Colloquium Berlin wendet sich in »Verleger·innen ohne Grenzen« beispielhaft vier Kleinverlagen zu, die sich im Bereich der Buchgestaltung verdient machen, und führt so vor Augen, wer und was die internationale Branche belebt. Einen ähnlich gearteten Einblick ermöglicht das Literaturhaus Köln, das den Dokumentarfilm »The Booksellers« zeigt und im anschließenden Gespräch, den Wandel des Buchmarkts, die Akteurinnen und Akteure und deren Leidenschaft darlegt. In Leipzig, selbst Buchmessestadt, werden »Fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung« die Korrespondenzen Uwe Johnsons mit Hannah Arendt, Max Frisch und Günter Grass als Videobotschaften eingelesen, worin sich ein einzigartiger Schreib- und Denkkosmos offenbart. »Schreiben in entzauberten Zeiten« heißt eine neue Veranstaltungsreihe im Literaturhaus Stuttgart. In ihrer ersten Ausgabe wird beleuchtet, wie der Intellektuelle Max Weber im Schreiben geistige und gesellschaftliche Klarheit suchte.

Nicht zuletzt möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass unser Kooperationspartner ARTE auf der Frankfurter Buchmesse präsent ist und seine dortigen Live-Veranstaltungen als Stream verfügbar macht. Schauen Sie gern einmal hinein.

In diesem Sinne: Bleiben Sie verzaubert, leben Sie gut, lesen Sie gut!
Ihre Literaturhäuser

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Oktober