Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 15 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + München + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

Deutscher Sachbuchpreis 2021

Deutscher Sachbuchpreis 2021

Nominiertenlesung im Literaturhaus Frankfurt am 1. Juni 2021 Weiterlesen
Preis der Literaturhäuser 2021

Preis der Literaturhäuser 2021

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2021 dem Autor Ingo Schulze Weiterlesen
#ZWEITERFRUEHLING

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Förderprogramme von Neustart Kultur & Crespo Foundation Weiterlesen

Der Mai in den Literaturhäusern

Gleich zu Monatsbeginn bereiten wir Ihnen ein literarisches Ereignis der Extraklasse, wenn der britische Autor Kazuo Ishiguro, unter anderem ausgezeichnet mit dem Booker Prize und dem Literaturnobelpreis, seinen neuen Roman »Klara und die Sonne« vorstellt. Die Buchpremiere der deutschen Übersetzung wird am 6. Mai live aus dem Literaturhaus München gestreamt. Den Bühnenreigen machen dort perfekt: die Moderatorin Julika Griem, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft, sowie die Schauspielerin Valery Tscheplanowa, die mit Salzburg, Frankfurt, München, Hamburg in allen großen Schauspielhäusern beheimatet ist und an dem Abend die Lesung der deutschen Textpassagen übernimmt. In die vertiefende Ishiguro-Lektüre geht das Literaturhaus Köln, das am 12. Mai die Eindrücke von Lesung und Roman in einem digitalen Lesekreis auswertet und damit einen der vielen Gründe für eine lohnenswerte Literaturhaus-Mitgliedschaft bebildert.

Der Mai erzeugt auch mit Sicht auf einen der großen deutschen Literaturpreise Spannung, wird doch der Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung am 28. Mai seine Träger und Trägerinnen offenbaren. Wir laden Sie auf vielfältigem Weg ein, die Nominierten und Ihre Werke kennenzulernen. So werden sie beispielsweise alle aus dem Literarischen Colloquium Berlin über Deutschlandfunk Kultur als Radiobeitrag zu hören sein. Notieren Sie sich dazu gern mit dem 15. (Sachbuch/Essayistik), 16. (Übersetzung) und 23. Mai (Belletristik) die Termine. Die Literaturhäuser Hamburg und Frankfurt dürfen Helga Schubert am 4. Mai und Judith Hermann zur Buchpremiere am 5. Mai und am 19. Mai zu Einzellesungen begrüßen und laden Sie herzlich ein, den Veranstaltungen online zu folgen.

Der Mai feiert mit jungem Blattwerk und Blüten immer auch die Anfänge, das Neue. Gleiches darf im literarischen Raum geschehen und so präsentieren wir Ihnen die aufregendsten Debüts des Frühjahrs. Im Literaturhaus Zürich sind es Hildegard Keller mit ihrem Romanerstling »Was wir scheinen«, moderiert von Felix Münger, und Nina Kunz mit »Ich denk, ich denk zu viel«, das zwischen Erzählung Sachbuch changiert. In Basel ist es die Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo, die mit dem Roman »Adas Raum« debütiert und darin ihre Frauenfiguren über Epochen und Kontinente hinweg miteinander verwebt. Beide Häuser dürfen Sie im Übrigen nicht nur als digitalen Gast, sondern leibhaftig und direkt vor Ort bei sich wissen. In der Schweiz sind die Lockerungen im Kulturbereich bereits umgesetzt, Österreich wird am 19. Mai nachziehen. »Oder sind es die Sterne« heißt der erste Roman von Eva Munz, welche in einer von Ines Schütz moderierten Lesung diese Frist knapp verpassend am 17. Mai per Stream aus dem Literaturhaus Salzburg zu sehen sein wird. Auch das Literarische Zentrum Göttingen weiß die literarischen Neuheiten zu zelebrieren und gestaltet mit seinen bemerkenswerten Gästen Hengameh Yaghoobifarah, Alexandra Riedel und Katharina Köller einen Debütant*innenball.

Dem Druck eines erfolgreichen ersten Romans mit einem zweiten, dritten oder vierten standzuhalten, ist eine Aufgabe, die Shida Bazyar bravourös gemeistert hat. Ihr neues Buch »Drei Kameradinnen« ist ein viel besprochenes. In Lesung und Gespräch wird sie sich im Literaturhaus Wiesbaden selbst dazu positionieren. Auch Alexa Henning von Lange

Dass der Fokus auf neue Stimmen die alten nicht ausschließt, beweist das Literaturhaus Stuttgart mit seiner Reihe »Klassiker der Weltgeschichte«, bei der in der Maiausgabe der Blick auf Otfried Preußler fällt. Ulrike Draesner und John von Düffel sprechen über dessen Werk, Timo Brunke bringt eine poetische Intervention ein. Das Leipziger Haus blickt in einem großen Debattenabend mit Friedrich Dieckmann, Katja Lange-Müller, Irina Liebmann, Kathrin Schmidt, Ingo Schulze und Lutz Seiler, u.a. auf die Literatur in und nach der DDR. Das Literaturhaus Wien setzt hingegen mit »100 Jahre Erich Fried« einen zweitägigen Programmschwerpunkt. Esther Kinsky wird in diesem Rahmen mit dem Erich Fried Preis 2020 geehrt, die Laudatio hält Maja Haderlap.

Nicht nur zwischen Neu und Alt lassen sich Grenzen nur künstlich ziehen. Auch territorial betrachtet schwingt in Abtrennungen so manche fragwürdige Komponente mit. Fabian Sommavilla nimmt sich genau diesen in seinem mit Karten und Grafiken von KATAPULT gespickten Buch »55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn« im Literaturhaus Rostock an. Dass in Vereinigung und Zusammenarbeit ein wertvolles Gut liegt, das hebt das Literaturhaus Berlin am Europafeiertag mit seiner Veranstaltung »Unser Europa« mit Aleida Assmann, Carolin Emcke und Jaroslav Rudiš hervor.

Schätzen Sie die Freiheit des Wortes, lesen Sie gut!
Ihre Literaturhäuser

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Mai.