Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 15 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + München + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

Preis der Literaturhäuser 2020

Preis der Literaturhäuser 2020

Marlene Streeruwitz wird am 15. März 2021 im Literaturhaus Wien mit dem Preis der Literaturhäuser 2020 geehrt Weiterlesen
Sprechende Bilder – 9. Hamburger Graphic Novel Tage

Sprechende Bilder – 9. Hamburger Graphic Novel Tage

Ein Festival des Literaturhauses Hamburg vom 22. bis 25. März 2021 Weiterlesen
»Vom Unbehagen in der Fiktion«

»Vom Unbehagen in der Fiktion«

Veranstaltungsreihe des Netzwerks in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Weiterlesen
Kazuo Ishiguro im Livestream, 6. Mai 2021

Kazuo Ishiguro im Livestream, 6. Mai 2021

präsentiert von 15 Literaturhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz Weiterlesen
#ZWEITERFRUEHLING

#ZWEITERFRUEHLING

Jetzt neu: Förderprogramme von Neustart Kultur und Crespo Foundation Weiterlesen

Der März in den Literaturhäusern

Raum, Beziehung und das Feinstoffliche bestimmen unseren Alltag und in gewisser Hinsicht auch das Märzprogramm der Literaturhäuser. Wir freuen uns, wenn Sie die Einladung, mitzudenken, mitzufühlen, mitzudsikutieren auch im ersten Frühlingsmonat annehmen und so unseren Resonanzraum mit Ihren Stimmen füllen. Wir machen uns frei von örtlicher Begrenzung und sind weiterhin digital für Sie zur Stelle.

Dass sich in der Bewegung der Geist schärft, ist bekannt und am 4. März bei einem Spaziergang von Lukas Bärfuss und Sanija Ameti zu erleben. Als Veranstalter ruft Sie das Literaturhaus Zürich dazu auf, den beiden Flaneuren online zu folgen und sich zur Natur der Einbildungskraft zu positionieren. Ganz sicher fühlt sich das nach Freiheit an und berührt so Diskurse, denen im Philosophischen Café des Hamburger Literaturhauses auch der Publizist und Rechtswissenschaftler Christoph Möllers in seiner Auseinandersetzung mit »Freiheitsgrade – Elemente einer liberalen politischen Mechanik« nachgeht. Vom Raum »[z]wischen den Welten« und repressiver politischer Mechanik spricht die ARD-Korrespondentin und Tagesthemen-Kommentatorin Natalie Amiri, wenn Sie im Literaturhaus München mit Deutschland und dem Iran ihre zwei Heimaten bebildert und dabei unerwartet moderne Szenen aus der muslimischen Republik zu zeichnen weiß. In Frankfurt ist es die Journalistin und Autorin Mirna Funk, die einen Zwischen- und Bindungsraum beschreibt. Ihr Roman »Zwischen Du und Ich« erfährt seine Verortung auf israelischem Boden und ergründet die Auswüchse von Gewalt und Liebe in den Familiengeschichten seiner Protagonisten. Das Literaturhaus Basel stellt ihnen die bosnische Autorin Lana Bastašić vor, in deren Roman »Fang den Hasen« die Freundschaft der Figuren Sara und Lejla mit der jugoslawischen Geschichte verschränkt wird. Auch die Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo beherrscht es, Zeitgeschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu erzählen. Ihren Debütroman »Adas Raum« legen Ihnen die Literaturhäuser Stuttgart (in einer Lesung) und Berlin (im Li-Be Leseclub_DIGITAL) sowie das Literarische Colloquium Berlin (im Podcast »weiter lesen«) nahe. Die Grenzen zu Transsilvanien lotet Dana Grigorcea in ihrem Roman »Die nicht sterben« aus. Die Einladung der schweizerisch-rumänischen Autorin sprach das Literaturhaus Köln aus. Dass außergewöhnliche Literatur immer auch mutiger Verlage bedarf, feiert das Literaturhaus Salzburg, das in einem mit Musik unterlegten Frühlingsfest die Verlage Jung und Jung, Müry Salzmann, Residenz und Otto Müller würdigt. Die These der womöglichen Unvereinbarkeit greifen das Literarische Zentrum Göttingen und das Literaturhaus Rostock auf, wenn sie die als systemimmanent geltende Zerissenheit zwischen Elternschaft und Arbeit, in diesem Fall der des künstlerischen Schreibens hinterfragen. Die Diskussionsabende finden am 4. März unter anderem mit Dmitrij Gawrisch, Linn Penelope Micklitz und Barbara Peveling und am 10. März mit Katharina Bendixen, Lorenz Just und Lisa Kreißler statt. Einigkeit strahlt hingegen der aus dem Literaturhaus Wien gestreamte Abend vom 15. März aus, präsentiert er doch die Autorin Marlene Streeruwitz, die im vergangenen Jahr einhellig mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet wurde. Vom Vereinen der Künste zeugt das interidszipinäre Projekt Soundcheck-Philosophie des Literaturhauses Leipzig, das mit Impulsperformance, Reality-Check und Debatte aufwartet und auch Ihre Wortbeiträge einbezieht.

Lesen Sie gut, leben Sie gut!
Ihre Literaturhäuser

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im März.