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Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 15 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + FrankfurtGöttingen + Halle + Hamburg + Köln + Leipzig + München + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

Mit Sprache handeln – Acting through Language

Mit Sprache handeln – Acting through Language

Europäisches Festival der Literaturhäuser/European festival of literature houses, 23.–25.6.2022 Lesen

Der Juni in den Literaturhäusern

»Leinen los und Anker lichten« heißt es im Juni beim Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden, das mit der MS Tamara und drei Slam-Poet*innen aus dem Rhein-Main-Gebiet ablegt, den Witz, die Möglichkeiten des performativen Textvortrags zu feiern. Wann, wenn nicht im Sommer sollte man sich diesem befreiten Losziehen hingeben?! Flanieren Sie, vagabundieren Sie! Und tun Sie Letzteres gern auch in Wien, das Buch »Vagabondage« in der Hand. Die Herausgeber Andreas Pavlic und Eva Schörkhuber stellen dieses gemeinsam mit Natalie Deewan und Anna Leder im dortigen Literaturhaus vor. Verspüren Sie »Unruhe über Mittag«, weiß das Literaturhaus Zürich ihr gleich zu begegnen und Sie in den Frühling zurückzuholen. »Frühling in der Schweiz« ist der Titel einer Erzählung von Ricarda Huch. Ute Kröger ordnet Leben und Werk der Autorin und Philosophin ein, Claudia Jahn liest ausgewählte Textpassagen. Dass sie vielleicht längst fällig ist, die Verwilderung, davon berichtet der musikalisch unterlegte Lyrikabend der Autorin Simone Lappert und der E-Bassistin Martina Berther des Literarischen Zentrums Göttingen. Mit der Lesung aus »Wilderer« von Reinhard Kaiser-Mühlecker stellt das Literaturhaus München einen gedanklichen Gegenpol auf und zeichnet eine Hofidylle, die keine ist. In jedem Fall gehört sie nach draußen, die Literatur im Sommer, und so lädt Sie das Literaturhaus Basel am 2. Juni zu einer Gartenlesung ein, bei der die Autorin Yael Inokai ihren Roman »Ein simpler Eingriff« vorstellt. In seinem Garten am Ufer des Wannsees wiederum richtet das Literarische Colloquium Berlin eine Lange Nacht der österreichischen Literatur aus und trägt so dem Gastland der nächsten Leipziger Buchmesse Rechnung. Die Gespräche zwischen Tanja Maljartschuk und Teresa Präauer, Barbi Marković und Goran Vojnović, Noémi Kiss und Robert Prosser werden wohl auch die Lage des südosteuropäischen Raumes streifen, das tröstende, aufklärerische Potenzial von Literatur dabei nicht aus dem Blick verlieren. Musikalisch begleitet wird der Abend durch das österreichische Jazz-Duo 4675. Träumerisch und märchenhaft darf es im Literaturhaus Leipzig zugehen, das Ihnen mit »Geschichten und Weisheiten aus dem Land der Rosen und Nachtigallen« eine Reise durch die klassische persische Dichtung und Musik bietet. Die Iranistin Katja Föllmer und der mehrfach preisgekrönte Virtuose auf der Santur Ali Pirabi gestalten den Abend. Behalten Sie die kulturelle Reiselust gern bei und machen Sie sich mit dem Kölner Literaturhaus auf nach Spanien, die neue Literatur zu entdecken. Spanien ist Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und dass sich das lohnt, beweist nicht nur der hochgelobte Roman »Glückliches Ende« von Isaac Rosa.

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Juli.