Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 15 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + München + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

Preis der Literaturhäuser 2021

Preis der Literaturhäuser 2021

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2021 dem Autor Ingo Schulze Weiterlesen
Preis der Jungen Literaturhäuser 2021

Preis der Jungen Literaturhäuser 2021

Der Preis der Jungen Literaturhäuser 2021 geht an Franziska Biermann Weiterlesen

Der Januar in den Literaturhäusern

Das neue Jahr ist da und mit ihm neue Möglichkeiten. Unbeirrt haben wir weiter unsere Einladungen an Autorinnen und Autoren ausgesprochen, weil wir fest davon überzeugt sind, dass ihre Beiträge ästhetischer, unterhaltsamer und gesellschaftspolitischer Art wichtig für den Diskurs sind und weil wir der Umsetzung dieser Abende freudig entgegensehen. Wir heißen Sie in unseren Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen, in unseren Cafés und Buchhandlungen und damit im kulturellen 2022 ganz herzlich willkommen.

Wagen Sie mit uns Auseinandersetzung, zum Beispiel wenn der Soziologe Armin Nassehi mit seinem Buch »Unbehagen – Theorie der überforderten Gesellschaft« in München kollektives Verhalten in Krisen untersucht und mit kontruktiven Lösungsansätzen versieht (31. Januar). Setzen Sie mit uns auf Annäherung, beispielsweise am 13. Januar bei der Lesung von Jasna Zajček in Leipzig. Im Gespräch mit Kais Harrabi berichtet die Journalistin von ihren mehrperspektivischen Sozialrecherchen, die unter dem Titel »Kaltland – Unter Syrern und Deutschen« erschienen sind. Genießen Sie mit uns Sprachlust, wenn beim 18. Internationalen Lyrikfestival Basel lyrisch-musikalische Kollaborationen und Mundartdichtung sowie junge europäische Poesie nebeneinander präsentiert werden und damit die Weite dieser literarischen Kleinstform gefeiert wird. Die Verleihung des Basler Lyrikpreises 2022 an Nadja Küchenmeister bildet nur einen der Höhepunkte des viertägigen Festivals (27. bis 30. Januar). Erleben Sie den hochgelobten Essayisten Daniel Schreiber am 19. Januar in Zürich. Mit seinem Buch »Allein« lotet er das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Rückzug und Freiheit und jenem nach Gemeinschaft aus. Vertiefen Sie das Gehörte in der Workshop-Reihe »Treib-Stoffe« des Literaturhauses Villa Clementine in Wiesbaden, bei der sich der Sachbuchautor nur drei Tage später der Frage nach dem »Wie wollen wir leben?« stellt. Klären Sie mit Sebastian Rödl – am 26. Januar Gast des Philosophischen Cafés des Hamburger Literaturhauses – was es eigentlich heißt, zu denken – quer oder gerade, wissenschaftlich oder theoretisch. Und bleiben Sie neugierig zu hören, wie andere denken, wenn es um Figurenkonstellationen, Settings oder Handlungsverläufe geht. Besonders gut geht das mit der Veranstaltungsreihe »Stoffe – Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?« des Literarischen Colloquiums Berlin. Im Januar legen dort unter anderem Julia Franck sowie die mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2021 ausgezeichnete Nava Ebrahimi ihre Materialien dar. Denken Sie Expression nicht nur als Sprache im engeren Sinne, sondern öffnen Sie sich auch für die Möglichkeiten und den Reiz von Bildsprache. Reinhard Kleist ist in dieser Hinsicht ein Garant für präzise biographische Arbeiten. In Wien stellt er nun seine neueste Graphic Novel »Starman – David Bowie’s Ziggy Stardust Years« vor (13. Januar).

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Januar.