Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 14 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

#ZWEITERFRUEHLING – Bücher währen länger

#ZWEITERFRUEHLING – Bücher währen länger

Eine Kampagne von literaturhaus.net Weiterlesen
Preis der Literaturhäuser 2020

Preis der Literaturhäuser 2020

Marlene Streeruwitz erhält den Preis der Literaturhäuser 2020 Weiterlesen

Der Juni in den Literaturhäusern

Rinascimento. Eine Art Wiedergeburt. Sowohl räumlich als auch organisatorisch konzentriert und mit – Sie kennen ihn bereits – Sicherheitsabstand öffnen in den frühen Junitagen mit Zürich, Stuttgart, Köln und Hamburg die ersten Häuser wieder ihre Türen. Sie empfangen Publikum mit analogen Lesungen, sie reanimieren den Kern unserer Arbeit und wagen das kulturelle Live-Erlebnis. Dass das, wenn auch verändert, Atmosphäre haben kann, beweist das Literaturhaus Leipzig, indem es sein Lesungsprogramm vornehmlich im Freien stattfinden lässt und damit nicht nur den Hygienevorschriften, sondern auch seinem Sechsten literarischen Gartensalon (16. Juni) ganz und gar gerecht wird. Ein Zeichen will gesetzt werden, das doch die momentane Lebenssituation nicht verklären und nicht verleugnen will, dass da noch viel zu reflektieren und zu hinterfragen bleibt. Einen Ort genau dafür schafft zum Beispiel das Literarische Zentrum Göttingen mit seinem Podcast der »Göttinger Krisengespräche«, welcher den Blick auf die Pandemie unter anderem um Aspekte des Klimaschutzes und der europäischen Frage erweitert. In der Reihe »Literatur trifft Wissenschaft« zeigt das Literaturhaus Berlin, dass es Errungenschaften auch abseits der Virologie gibt. Aris Fioretos hat sich mit seinem Roman »Nelly B.s Herz« an der Biographie der ersten Pilotin Deutschlands, Melli Beese, orientiert und sucht mit Christina von Braun nun das Gespräch zu »Gegen die Norm: Frauen in der Weimarer Republik« (4. Juni). Ein Gegen-die-Begrenzung weiß auch das Literarische Colloquium Berlin zu demonstrieren. Mit »Casino Québec« bietet es mit Videogesprächen und Materialien eine virtuelle Erkundungstour durch Québec und dessen literarische Strukturen an und schafft Kulturaustausch und Begegnung trotz Ferne. Das Bild vom Auffangen auf doppeltem Boden bedient wiederum das Literaturhaus Salzburg, das sein »Live-Lesen!«, den Livestream von Lesungen österreichischer Autorinnen und Autoren, um den Literaturblog »Literatur für den Fall« ergänzt. Auch das Literaturhaus Basel versorgt Sie weiter zuverlässig mit Texten im »home delivery«. Dass uns glücklicherweise immer auch die Zukunft blüht und dass der Nachwuchs die seine im Schreiben finden kann, das unterstützt das Literaturhaus Frankfurt und ruft 14- bis 18-Jährige zur Bewerbung für das von Karen Köhler und Nadja Küchenmeister geleitete »Schreibzimmer 2020« auf. Auch das Literaturhaus Rostock schafft einen arbeitsintensiven Rahmen zur literarischen Weiterentwicklung von sechs im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelten jungen Autorinnen und Autoren und organisiert das »Poetencamp«.

Im Blick nach vorn will das Netzwerk der Literaturhäuser aber nicht überrannt sehen, welche großartigen Titel und Debüts im Frühjahrsprogramm der Verlage erschienen. Fanden sie mit den coronabedingten Schließungen noch keine Bühne, keinen Gesprächsort, so sollen sie im Rahmen der Kampagne ZWEITERFRUEHLING bei Veranstaltern, in Buchhandlungen, bei Multiplikatoren bis weit ins nächste Jahr hinein sichtbar gemacht werden.

Einen Lesesommer in Zuversicht wünschen Ihnen die Literaturhäuser.

arte_lesen

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Juni