Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 15 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + München + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

Preis der Jungen Literaturhäuser 2021

Preis der Jungen Literaturhäuser 2021

Wählt jetzt den ersten Preisträger der Jungen Literaturhäuser! Weiterlesen
Kazuo Ishiguro im Livestream, 6. Mai 2021

Kazuo Ishiguro im Livestream, 6. Mai 2021

Präsentiert von literaturhaus.net Weiterlesen
Preis der Literaturhäuser 2021

Preis der Literaturhäuser 2021

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2021 dem Autor Ingo Schulze Weiterlesen
#ZWEITERFRUEHLING

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Der April in den Literaturhäusern

Wir präsentieren Ihnen mit Ingo Schulze den diesjährigen Träger des Preises der Literaturhäuser. Der Dresdner Autor folgt Marlene Streeruwitz nach und wird für »seine ausgeprägten integrativen Fähigkeiten literarisch wie auch auf der Bühne, im Gespräch« gewürdigt. Es ist die Lust an der Sprache und am Spiel, seine Liebe zu den Figuren und ihren Verstrickungen, die seine Bücher und deren Präsentation bei Lesungsauftritten so reizvoll machen. Wir gratulieren dem Autor herzlich und empfehlen Ihnen ausdrücklich die Lektüre seiner Bücher. Darüber hinaus wird erstmals in diesem Jahr auch der Preis der Jungen Literaturhäuser verliehen und Sie haben die Möglichkeit, aktiv an der Wahl der Preisträgerin oder des Preisträgers mitzuwirken. Die Nominierten Franziska Biermann, Finn-Ole Heinrich und Ferdinand Lutz stellen sich dazu in kurzen Videoporträts vor. Wir laden Sie ein, Ihrem Liebling bis zum 23. April Ihre Stimme zu geben und vielleicht erleben Sie ihn oder sie mit Ihren Kindern in Kürze auf der mit dem Preis verbundenen Lesereise in unseren Häusern. Um die Wartezeit zu verkürzen, haben wir in diesem Monat wieder ganz wunderbare Lesungsgäste auf unseren digitalen Bühnen.

Im Podcast »weiter lesen« des Literarischen Colloqium Berlins geben Anja Kampmann, Helga Schubert, Lena Müller und Shida Bazyar in moderierten Gesprächen Einblick in ihre neuen Bücher. Die Maxime des Einander-Zuhörens spielt auch im Literaturhaus Basel eine große Rolle, wenn es in der Reihe »Issues of time/Fragen der Zeit« die Autorin Elif Shafak begrüßt. Shafaks Appell verweist auf die Notwendigkeit, möglichst diverse Geschichten zu erzählen und wahrzunehmen, um Werte wie Demokratie, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zu stärken. Dieses Credo nehmen unter anderem die Literaturhäuser Zürich und Berlin ernst. In russischer und deutscher Sprache findet in ersterem der Autor Sasha Filipenko mit seinem Debütroman »Der ehemalige Sohn« Gehör, während in Berlin die Autorin Najat El Hachmi in einer in katalanischer und deutscher Sprache geführten Lesung ihren Roman »Eine fremde Tochter« vorstellt. In Salzburg ist es der lateinamerikanische Autor Alfons Cervera, der gemeinsam mit seinem Übersetzer Erich Hackl, aus seinem Debütroman »Die Farben der Angst« liest. Die syrische, im deutschen Exil lebende Autorin Rasha Habbal ist Trägerin des Weiterschreiben-Stipendiums Wiesbaden und wird in einer Werkstattlesung ihre Texte im Literaturhaus Wiesbaden präsentieren. Den Übersetzungsprozess – konkret der Maja Haderlaps ins Slowenische – thematisiert das Wiener Haus, das neben der Autorin den Übersetzer Štefan Vevar begrüßt. Im Literarischen Zentrum Göttingen findet der junge Autor Dmitrij Kapitelman seine Bühne, der mit dem Roman »Eine Formalie in Kiew« in bittersüßem Humor von Weggang, Heimatsuche und Bürokratie erzählt. Das Literaturhaus Frankfurt bündelt in einem fulminanten 25. April seine Kräfte, indem es seine Gäste aus Nigeria, Indonesien, Kenia, Argentinien und Japan unter anderem befragt, wie das globale Unterwegssein die Literatur beeinflusst und wie sich Netzwerke in neuen Kontexten knüpfen, und darüber hinaus das Übersetzen als Stimmengeber für die Kenntnis außereuropäischer gesellschaftlicher Themen und Entwicklungen feiert.

Lesen Sie gut, leben Sie gut!
Ihre Literaturhäuser

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im April.