Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 14 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

»Vom Unbehagen in der Fiktion«

»Vom Unbehagen in der Fiktion«

Veranstaltungsreihe des Netzwerks in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Weiterlesen
#ZWEITERFRUEHLING

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Jetzt neu: Förderprogramme von Neustart Kultur und Crespo Foundation Weiterlesen

Der Januar in den Literaturhäusern

Da ist es, das 2021, in dem wir aus vollen Lungenflügeln tätig sein wollen, das nach einem Zusammenkommen, das nach gemeinsamen Erleben lechzt. Und das nicht zuletzt hoffentlich wieder um Stabilitäten weiß. Eine dieser belastbaren Konstanten ist unser ungebrochener Vorsatz, Ihnen weiterhin breit gefächerte Veranstaltungsprogramme zu bieten, Sie mit belletristischen Neuerscheinungen und mit Debattenabenden zu begleiten und im Rahmen der Aktion #zweiterfruehling weiterhin auch die literarischen Stimmen aus 2020 hör- und sichtbar zu machen. Wie das im einzelnen im Januar aussehen kann, davon künden die nachstehenden Schlaglichter unseres digitalen Veranstaltungsangebots.

In der Reihe »Gegen//Über – Debatten der Gegenwartskultur« des Literarischen Colloquiums Berlin zergliedern Sarah Speck und Thomas Ebermann den Wohlstandschauvinismus in Deutschland. Im Literaturhaus Stuttgart werden in der Buchpräsentation von Mark Terkessidis‘ »Wessen Erinnerung zählt?« die Reibungen von kolonialer Vergangenheit und heutigem Rassismus auseinandergesetzt. Das Literaturhaus Berlin begrüßt den britischen Essayisten und Fotografen Johnny Pitts, der mit seinem Reportageband »Afropäisch« – ausgezeichnet mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2021 – die Perspektiven schwarzer Europäer*innen zeichnet. Das Literaturhaus Wien stellt mit dem Band »American Apocalypse« von Isabella Feimer und Manfred Poor in Bild und Text einen Kontinent zwischen amerikanischer Gegenwart und europäischer Vergangenheit, zwischen Aufschwung und Verfall vor. In Köln ist es die afroamerikanische Autorin Brit Bennett, die mit ihrem Roman »Die verschwindende Hälfte« und ihren Protagonisten, den Zwillingen Desiree und Stella, die an Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht markierten Unfreiheiten beschreibt. Im Literaturhaus Hamburg wird die Autorin Judith Zander ihren Reise- und Wenderoman »Johnny Ohneland« präsentieren, welcher ein junges Bewusstsein im Versuch, Form zu finden und Form zu verwehren, seziert. »Joana, a girl named Johnny«. Den Körperbildern von und der sprachlichen Gewalt gegen Frauen gehen die Künstlerin Aisha Franz und die Kulturwissenschaftlerin Oliwia Hälterlein mit ihrer Graphic Novel »Das Jungfernhäutchen gibt es nicht« im Literarischen Zentrum Göttingen nach. Vom radikalen Widerstand und der Wichtigkeit des Ungehorsams erzählt die mit dem Deutschen Buchpreis 2020 prämierte Anne Weber, die mit Lesungen aus »Annette, ein Heldinnenepos« in Zürich und Basel zu Gast ist.

Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Januar