Willkommen bei literaturhaus.net!

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 14 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

Basel + Berlin + LCB + FrankfurtGöttingen + Hamburg + Köln + Leipzig + Rostock + Salzburg + Stuttgart + Wien + Wiesbaden + Zürich

#ZWEITERFRUEHLING

#ZWEITERFRUEHLING

Jetzt neu: Crespo Foundation fördert Debütant*innenlesungen Weiterlesen
Preis der Literaturhäuser 2020

Preis der Literaturhäuser 2020

Marlene Streeruwitz erhält den Preis der Literaturhäuser 2020 Weiterlesen

Der Sommer in den Literaturhäusern

Wir holen den Frühling in den Sommer. Schon rund 100 Partner haben sich unserer Kampagne #ZWEITERFRUEHLING angeschlossen, welche sich dafür stark macht, dass die große Vielfalt an Titeln in den Frühjahrsprogrammen der Verlage nicht übersehen wird. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Debüts, welche wegen der coronabedingten Schließungen noch keine Bühne, keinen Gesprächsort fanden, und deshalb bei Veranstalter*innen, in Buchhandlungen, bei Multiplikator*innen bis weit ins nächste Jahr hinein sichtbar gemacht werden sollen. Die Crespo Foundation unterstützt im Rahmen von #ZWEITERFRUEHLING mit insgesamt 25.000 € Debütant*innenlesungen aus den Bereichen Roman und Lyrik. Daraus können bis zu 500 € für Autor*innenhonorar, Reisekosten und Übernachtung durch die Veranstalter*innen beantragt werden. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen. Das entsprechende Antragsformular steht zum Download bereit.

Ganz im Sinne dieses Schwerpunkts sind die folgenden Veranstaltungen angelegt: Das Literarische Colloqium Berlin hat in seinem Podcast »weiter lesen« am 16. Juli Jürgen Hosemann und am 23. Juli Ulrike Almut Sandig zu Gast, die über ihre in diesem Jahr erscheinenden Debütromane »Das Meer am 31. August« bzw. »Monster wie wir« sprechen. Ins Literaturhaus Köln zu einem virtuellen Gespräch ist Nassir Djafari mit seinem ersten Roman »Eine Woche, ein Leben« eingeladen.

Das Netzwerk der Literaturhäuser gratuliert Marlene Streeruwitz, der Trägerin des Preises der Literaturhäuser 2020, herzlich zum 70. Geburtstag. Im Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Nicole Seifert schlägt sie den Bogen von der Besprechung ihres ersten Romans »Verführungen« im »Literarischen Quartett« von 1996 zu ihrer aktuellen, als Fortsetzungsroman angelegten Arbeit »So ist die Welt geworden. Der Covid19 Roman«.

Vom ersten Blühen und von den Weisheiten der Reifung, davon erzählt auch die aktuelle Ausstellung im Literaturhaus Stuttgart, die bis zum 30. Juli die Blumenhefte der französischen Künstlerin Nathalie Wolff und die von Matthias Bumiller zusammengetragenen Weisheiten der Pflanzen- und Kräuterbücher aus dem 16. Jahrhundert präsentiert.
Um das Betrachten und das Bewerten – in diesem Fall literarischer Texte – geht es am 2. Juli im Literaturhaus Leipzig, das Uwe Wittstock mit seiner Biographie zu Marcel Reich-Ranicki bei sich begrüßen darf. Der legendäre Kritiker hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Wie ein rechtschaffenen Buchhändler zum Rechtsextremisten verkommt, davon handelt Ingo Schulzes mehrperspektivisch erzählter, aktueller Roman, den er am 26. August im Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden vorstellen wird. Mit der Hitlerei rechnete Karl Kraus mit »Dritte Walpurgisnacht« ab – das Literaturhaus Hamburg widmet dem österreichischen Autor des beginnenenden 20. Jahrhunderts und seinen immer noch brisanten, aktuellen Texten zusammen mit dem Kulturwissenschaftler und Publizisten Jens Malte Fischer  einen literaturhistorischen Abend.

Dass uns glücklicherweise immer auch die Zukunft blüht und dass der Nachwuchs die seine im Schreiben finden kann, das unterstützt das Literaturhaus Frankfurt und ruft 14- bis 18-Jährige zur Bewerbung für das von Karen Köhler und Nadja Küchenmeister geleitete »Schreibzimmer 2020« auf. Auch das Literaturhaus Rostock schafft einen arbeitsintensiven Rahmen zur literarischen Weiterentwicklung von sechs im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelten jungen Autorinnen und Autoren und organisiert das »Poetencamp«.

Als Ausblick ein Rückblick: Am 31. August wird das Literaturhaus Zürich auf Facebook und Youtube das am 25. Juni realisierte Podiumsgespräch zum Thema »Freischaffende und die Krise« ausstrahlen. Zu Wort kamen Nicole Pfister-Fetz, Sandra Knecht, Ruedi Noser und Daniel Binswanger.

Einen Lesesommer in Zuversicht wünschen Ihnen die Literaturhäuser.

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Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im Juli