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Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten 14 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Projekte und zeigen die Veranstaltungsvielfalt der Literaturhäuser.

Netzwerk der Literaturhäuser

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Preis der Literaturhäuser 2020

Preis der Literaturhäuser 2020

Marlene Streeruwitz erhält den Preis der Literaturhäuser 2020 Weiterlesen

Der April in den Literaturhäusern

Wir halten es in diesem Monat etwas anders und eröffnen Ihnen digitale Räume, mit denen Sie ganz wohnortunabhängig unserem Literaturprogramm nahe sein können.

Das Literaturhaus Salzburg hat dazu die »erste tägliche Live-Literaturveranstaltung in Österreich« aus der Wiege gehoben. Genreübergreifend erleben Sie immer um 20.00 Uhr österreichische Autorinnen und Autoren, darunter Martin Beyer, Julya Rabinowich und Caca Savic live aus ihren Texten lesend. »Wir wollen mit dieser neuen Form von Lesung die Texte und deren Verfasser auch in Zeiten der Corona-Krise im Gespräch halten, Publikum erfreuen und zum Zuhören und Nachlesen animieren.«, so Tomas Friedmann, Leiter des Hauses. Einschalten lohnt sich. Die gleiche Empfehlung gilt auch für das Berliner Haus, das mit »Li-Be in Zeiten von Corona« seine Veranstaltungen auf dem Bildschirm stattfinden lässt und mit den alternativen Formaten aktiv auf die Ereignisse reagieren will. Das Literaturhaus Stuttgart hat seine literarischen Gäste, deren Veranstaltungen zum Zweck des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ausfallen mussten, zum Verfassen von »Minutennovellen« verführt. Die exklusiven, sehr konzentrierten Texte sind positioniert, ästhetisch, aufs Nachsinnen angelegt und wissen so im Kleinen zu leisten, was eine Lesung kann. In Hamburg wird das »Gemischte Doppel« dem empfohlenen Abstand gemäß vereinzelt. In kurzen Videoclips geben Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz darin unbeirrt preis, was sich zu lesen lohnt. Ob sich darin Einigkeit zu den Kölner Stimmen findet? Das dortige Literaturhaus ruft zum #zusammenlesen auf und versammelt Buchempfehlungen der die lokale Literaturszene bildenden Akteure, vom Buchhändler zur Autorin zum Teammitglied. Sie alle haben Herzensbücher, die Ihnen derzeit Flucht, Auseinandersetzung, Zerstreuung oder Schmuckstück sind. Das Literaturhaus Zürich gibt nicht auf, was als reguläres Programm geplant war und bespricht in Videostatements den Reiz der ausgewählten Titel. Die Buchempfehlung der Woche lobt das Literarische Colloqium Berlin unter der »Leselampe« aus und bringt so Licht und Fokus in die unendlichen Lesemöglichkeiten.
Die diesjährige Trägerin des Preises der Literaturhäuser Marlene Streeruwitz arbeitet derweil an einem Corona-Fortsetzungsroman. Parallel zu unseren Erfahrungen literarisiert sie, was historisch sein wird.

Die Literaturhäuser sind fest davon überzeugt, dass ein schöne Frühling auch aus dem eigenen Wohnzimmer heraus gelingen kann. Mit welchen Büchern unserer Meinung am besten, verraten wir Ihnen hier und hoffen sehr auf Ihre Unterstützung der regionalen, inhabergeführten Buchhandlungen. Es braucht sie. Und es braucht die Wiederbegegegnung. Bis dahin lesen Sie gut!

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Der Fernsehsender ARTE präsentiert Literatur im April