Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt


Das Gedicht, auch das schwierige Gedicht, muß in die Subway, in die großen Tageszeitungen, es muss im Radio zu hören sein, im Fernsehen muss es aufleuchten. Es muss, wie Strom, wie Tankstellen zur Verfügung stehen.
Joachim Sartorius


Das Projekt „Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt“ unterwandert seit 1999 die marktförmigen Oberflächen unserer Städte und bereichert den öffentlichen Raum durch poetische Energie. Passanten und Touristen werden sommers zu Entdeckern im Stadtraum und flüchtigen oder versunkenen Betrachtern der auffälligen Plakate mit internationaler Lyrik in deutscher Sprache. Jeweils im Juli und August erscheinen die Gedichte in den Literaturhausstädten auf Werbeträgern im Straßenbild, in Fußgängerzonen, Bahnhöfen oder an Bussen. Lyrik wird auf Flächen im städtischen Raum dargeboten, die normalerweise von Werbeplakaten besetzt sind. Der urbane Raum wird dadurch nicht nur intelligent für die Kommunikation genutzt, sondern qua Literatur auch gestaltet, verändert und kritisch kommentiert. Die Literaturhäuser lösen ihren Anspruch ein, auch über die Grenzen ihres jeweiligen Hauses, über Vortrag und Lesung hinaus im öffentlichen Raum zu wirken. Dem kommerziellen Interesse der Werbeplakate wird das ‚interesselose Wohlgefallen’ an der Sprache entgegen gesetzt. Das einzige Bedürfnis, das die Poesie-Plakate wecken, ist das Bedürfnis nach Literatur. Die Lust an der Sprache kostet den flanierenden Plakat-Leser keinen Cent und bietet noch dazu ein schön anzuschauendes Leseerlebnis in einem überraschenden Kontext.

Als Autoren konnten in den vergangenen Jahren unter anderem Marcel Beyer, Jürgen Becker, Günter Grass, Durs Grünbein, Elfriede Jelinek, Herta Müller, Oskar Pastior, SAID, Raoul Schrott und Wolf Wondratschek gewonnen werden. Die Plakataktion 2007 brachte die Poesie von Kinder und Jugendlichen in die Stadt. Das Projekt „Poesie in die Stadt“ wird stets durch weitere Veranstaltungen vor Ort in den Literaturhäusern begleitet. Bei flankierenden Lesungen treten die Autoren der „Poesie“ live oder in den Medien auf. Die plakatierten Gedichte können zudem als Postkarten oder E-Cards im Internet verschickt werden.

Zu den Sponsoren und Förderern des Projekts zählten bis heute: DIFA (Deutsche Immobilien Fonds AG), Montblanc, Kulturstiftung des Bundes, Robert Bosch Stiftung, DFB Kulturstiftung, vodafone Stiftung, Fachverband Außenwerbung, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, ILG-Außenwerbung, DERG Deutsche Eisenbahn Reklame, awk Außenwerbung, Ströer out of home media, ILG Außenwerbung, MOPLAK Medien Service GmbH, Kölner Außenwerbung, JCDecaux, die Objektwerbung Salzburg, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und ARTE, der Medienpartner des literaturhaus.net.

Poesie in die Stadt 2003

Sieben bekannte deutschsprachige DichterInnen laden je sieben fremdsprachige DichterInnen ein und stellen sie in den Literaturhaus-Städten Berlin, Hamburg, Frankfurt M., Salzburg, München, Köln und Stuttgart dem öffentlichen Publikum vor. Gemeinsam bilden die DichterInnen ein “Parlament der Poesie”, das Kontinente über die Sprache der Lyrik erschließt. Die Gastdichter und ihre “Paten” reisen jeweils zu zweit quer durchs Land und treten am Abend in den Literaturhäusern sowie auf öffentlichen Plätzen auf: Lesungen und Diskussionen initiieren einen Dialog der Kulturen, Übersetzer begleiten das Programm.

Das internationale Lyrikforum beginnt mit einer Pressekonferenz und Eröffnungsveranstaltung am 3. Juli in Hamburg. Tags darauf nehmen je zwei Dichterpaare Kurs auf die Literaturhaus-Städte. Am 10. Juli treffen alle in München wieder zusammen und treten bei einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung auf: der “Langen Nacht der Poesie”.

Folgende Dichterpaare treten auf: Oskar Pastior und die amerikanische Lyrikerin Rosmarie Waldrop; Peter Waterhouse und der russische Lyriker Michail Eisenberg; Said und der arabische Lyriker Adonis; Herta Müller und die rumänische Lyrikerin Nora Iuga; Michael Lentz und der litauische Lyriker Sigitas Parulskis; Volker Braun und der französische Lyriker Alain Lance; Uwe Kolbe und die bulgarische Lyrikerin Mirela Ivanova.


Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung von DIE ZEIT, Deutsche Eisenbahn-Reklame, DSM Deutsche Städte-Medien, ILG-Außenwerbung, Hamburger Verkehrsmittel-Werbung, Hamburger Außenwerbung und Kölner Außenwerbung

Poesie in die Stadt 2004

Gemeinsam mit acht Adelbert-von-Chamisso-Preisträgern der Robert Bosch Stiftung bringen die acht Literaturhäuser Berlin, Hamburg, Frankfurt, Salzburg, München, Köln, Basel und Stuttgart in den Sommermonaten Juli und August 2004 Poesie in die Stadt.

Auf rund dreitausend Großflächenplakaten, Citylights und A1-Plakaten werden Gedichte an markanten Stellen der Literaturhaus-Städte ausgehängt. Die Poesie wird sichtbar an Orten, wo sie nicht erwartet wird und ihre Überraschungsmomente wirksam entfalten kann: in S- und U-Bahnhöfen, an Bushaltestellen, in Fußgängerzonen, an Litfaßsäulen und Plakat-wänden, in Zugwaggons und Bussen.

In diesem Jahr findet die Poesie-Aktion zum fünften Mal statt. Auf den Plakaten werden Gedichte von Autorinnen und Autoren aus dem Kreis der Chamisso-Preisträger zu lesen sein, die sowohl in ihren Arbeiten als auch in ihren Biografien verschiedene Kulturkreise miteinander verbinden. Die Chamisso-Preisträger – deutsch schreibende Autoren, deren Muttersprache oder Herkunft nicht die deutsche ist – sind durch ihren kulturellen Hintergrund in besonderem Maße transnational geprägt.


„Poesie in die Stadt!“ wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Mit freundlicher Unterstützung von DIE ZEIT, Deutsche Städte Medien GmbH, Hamburger Außenwerbung, Hamburger Verkehrsmittelwerbung, Deutsche Eisenbahn Reklame GmbH, Kölner Außenwerbung, ILG-Außenwerbung GmbH & Co. KG, Salzburger Objektwerbung GmbH

Poesie in die Stadt 2005

Für die Plakataktion 2005 haben acht Autorinnen und Autoren – Ilse Aichinger, Ulrike Draesner, Péter Esterházy, Franzobel, Robert Gernhardt, Günter Grass, Elfriede Jelinek und Urs Widmer – Kernsätze des Fußballs lyrisch umgestaltet. Diese (Sepp Herberger bzw. Otto Rehhagel zugeschriebenen) Sätze lauten: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, „Der Ball ist rund“, „Ein Spiel dauert 90 Minuten“, „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“.

Begleitend zur Plakat-Aktion im Juli und August fanden in den Literaturhaus-Städten literarische Fußball-Abende und Poesie-Feste statt.


Offizieller Beitrag des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur FIFA WM 2006

 

Poesie in die Stadt 2007

In den Sommermonaten Juli und August und in manchen Städten bis Ende 2007 bringen die Literaturhäuser Berlin, Hamburg, Frankfurt, Salzburg, München, Köln, Stuttgart und Leipzig mithilfe der Vodafone Stiftung junge Poesie in die Stadt: Auf nahezu 8.000 Großflächen-Plakaten, Citylight-Postern und A1-Plakaten werden die Gedichte von 11 bis 19jährigen Aufmerksamkeit erregen.
Nach einem Jugendwettbewerb wurden aus Hunderten von eingesandten und in Lyrikwerkstätten der Literaturhäuser entstandenen Gedichten sieben ausgewählt, die zu Motiven der Plakate wurden, die den Sommer über an S- und U-Bahnhöfen, in Fußgängerzonen, an Bussen und Haltestellen die Stadtlandschaft beleben werden. Begleitend zur Plakataktion finden in den Literaturhausstädten Poesie-Feste mit Kindern und Jugendlichen statt.


Die Aktion des literaturhaus.net “Literaturhaus bringt junge Poesie in die Stadt 2007” wird von der Vodafone Stiftung als Hauptförderer und von ARTE als Medienpartner unterstützt. Die Plakataktion wird gemeinsam mit der awk Außenwerbung, Ströer out of home media, der ILG Außenwerbung, des MOPLAK Medien Service GmbH, der Kölner Außenwerbung, JCDecaux und der Objektwerbung Salzburg als Sponsoren durchgeführt.

Poesie in die Stadt 2009

In den Sommermonaten Juli und August bringen die Literaturhäuser Berlin, Frankfurt, Graz, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Rostock, Salzburg, Stuttgart und Zürich in einer gemeinsamen Initiative mit der Robert Bosch Stiftung wieder Poesie in die Stadt: Auf Großflächen-Plakaten, Citylight-Postern, 4/1- und A1-Plakaten werden Gedichte aus dem heutigen China – 2009 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse – zweisprachig publiziert.

Kurator der Plakataktion ist der in Beijing lebende chinesische Lyriker Xi Chuan. Der 1963 geborene Autor hat für die Plakatmotive und die Lesungen zur Aktion „Poesie in die Stadt“ seine Auswahl lyrischer Stimmen aus China getroffen. Fast alle dieser Lyriker, wie auch Xi Chuan selbst, gehören der so genannten „posthermetischen“ Dichtung aus China an, die im Unterschied zur „hermetischen“ Dichtung im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt ist. In der Folge der traumatischen Ereignisse auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 wandten sich diese Dichter vermehrt und in sehr individueller lyrischer Ausdrucksweise der Wirklichkeit zu. Zum Projektauftakt stellt Xi Chuan die ausgewählten Gedichte in den Literaturhäusern des Netzwerks vor. Unterstützt wird er dabei von den beiden Sinologen und den Übersetzern der Gedichte, Marc Hermann und Raffael Keller.

Vom 1. Juli an wird man den Plakaten in den Literaturhaus-Städten „begegnen“. In Veranstaltungen der Literaturhäuser werden ab Ende Juni Gedichte von Zhai Yongming, Ouyang Jianghe, Yu Jian, Han Dong, Chen Dongdong, Xiao Kaiyu, Yin Lichuan, Yan Yun, Chang Yao, Hai Zi und Xi Chuan in deutscher Übersetzung präsentiert.

Xi Chuans Auswahl sowie eigene Gedichte werden unter der Regie von Torsten Feuerstein im Berliner Label Fly Fast von den bekannten deutschsprachigen Schauspielern Hanns Zischler, Sebastian Koch, Matthias Brandt, Frank Arnold, Christoph Maria Herbst, Gerd Wameling, Ulrich Noethen, Marek Harloff, Sophie Rois und Alexander Khuon eingesprochen. Zur Buchmesse im Oktober liegt das fertig produzierte Hörbuch unter dem Titel Schmetterlinge auf der Windschutzscheibe vor und wird gemeinsam mit chinesischen Lyrikern auf der Buchmesse und in den Literaturhäusern Zürich und Leipzig vorgestellt.


Die Lyriker

Zhai Yongming wurde 1955 in Chengdu geboren, der Provinzhauptstadt von Sichuan, und betreibt dort das Künstlercafé „Weiße Nächte“. Auf Deutsch liegt ihr Gedichtband „Kaffeehauslieder“ (deutsch 2002) in der Übersetzung von Wolfgang Kubin vor. Ihre Lyrik handelt von Politik, von gesellschaftlichen Zwängen ebenso wie von ihren Aufenthalten in New York zu Anfang der Neunziger oder 2000 in Berlin als Stipendiatin des DAAD.

Ouyang Jianghe wurde 1956 in Luzhou in der Provinz Sichuan geboren. Er war Mitbegründer der „Vereinigung Junger Dichter von Sichuan“, einer nicht-offiziellen Organisation, die sich fern vom Kanon der chinesischen Staatsliteratur definierte. Ouyang steht für eine Lyrik, die statt auf Inspiration oder Eingebung auf Reflexion und den Ausdruck gereifter Erkenntnis setzt. Seine Gedichte sind in den Anthologien „Die Glasfabrik“ (deutsch 1993), „Dem Dichter des Lebens“ (deutsch 1997) und „Chinesische Akrobatik – Harte Stühle“ (deutsch 1995) vertreten.

Yu Jian, geboren 1954, wuchs in Kunming in der südchinesischen Provinz Yunnan auf, wo er noch heute lebt. In den 80er Jahren betrat er die literarische Bühne als einer der Mitbegründer und Autoren der einflussreichen inoffiziellen Lyrikzeitschrift Sie (Tamen). Yu Jian gilt als zentraler Vertreter und Vordenker einer so genannten „umgangssprachlichen“ und „volkstümlichen“ Dichtung. Auf Deutsch liegen bislang nur wenige Gedichte von ihm vor, nämlich einige kurze Gedichte in den LiteraturNachrichten Nr. 98, Herbst 2008, und das Langgedicht „Akte Null“ in Sirene. Zeitschrift für Literatur, Heft 19, Oktober 1997.

Han Dong, geboren 1961 in Nanjing in der Provinz Jiangsu, ist ein Autor, der durch die Tradition nicht-staatlicher Magazine wesentlich geprägt wurde. Dies verbindet ihn mit Yu Jian, genauso wie die Vorliebe für Stoffe aus dem Alltagsleben, die er in schlichter Umgangssprache behandelt. Gedichte von Han Dong sind in der Anthologie “Chinesische Lyrik der Gegenwart“ (2006) vertreten.

Chen Dongdong wurde 1961 in Shanghai geboren. Der Autor ist beständig auf der Suche nach poetischer Modernität, beschreibt in seinen Gedichten die Stadt und das kulturelle Traumleben. Ein Schwerpunkt seines theoretischen Interesses liegt auf klassischer chinesischer Poesie.

Xiao Kaiyu wurde 1960 auf dem Land in der Provinz Sichuan geboren. Nach dem Abschluss als Arzt für traditionelle chinesische Medizin begann er 1985 eigene Gedichte zu veröffentlichen. Er war Gründer und Redakteur einflussreicher Untergrundzeitschriften für Lyrik, verbrachte als Stipendiat mehrere Jahre in Deutschland und lebt heute wieder in Shanghai. Auf Deutsch liegt sein Gedichtband „Im Regen geschrieben“ (2003) vor.

Yin Lichuan wurde 1973 in Beijing geboren. Die Autorin schreibt lakonische und direkte Gedichte im Beat-Style, die auch politisch klar für mehr Demokratie Stellung beziehen. Sie tritt selbstbewusst für chinesische Traditionen ein und nutzt dafür die modernsten Kommunikationsformen. Yin Lichuan gehört zu einer neuen Pekinger Intellektuellengeneration.
Yan Jun, geboren 1973 in Lanzhou in der Provinz Gansu, ist nicht nur Lyriker, sondern auch Musiker der so genannten Noise Music. Als Soundkünstler wie als Lyriker gehört Yan Jun, der in Beijing lebt, zu den Protagonisten des jungen kulturellen „Untergrunds“.

Chang Yao, geboren 1936 in der Provinz Hunan, gestorben 2000 in der Provinz Qinghai, begann schon in den 50er Jahren zu schreiben. Heute ist sein Rang in China allgemein anerkannt, auch wenn er außerhalb Chinas noch kaum bekannt ist.

Hai Zi wurde 1964 in der Provinz Anhui geboren und beging im März 1989 Selbstmord. Hai Zi ist ein in China nach wie vor äußerst bekannter Lyriker. Er wird dort vor allem für seine Gedichte über die Natur und das Landleben geliebt.


Xi Chuan – Kurator

Xi_Chuan

Xi Chuan (eigtl. Liu Jun), 1963 in Xuzhou, in der Provinz Jiangsu geboren, arbeitete nach dem Englisch-Studium zunächst als Redakteur und war eine Zeitlang Gastprofessor in den USA. Heute unterrichtet der bekannte Lyriker und Übersetzer Klassische Chinesische Literatur an der Zentralakademie der Schönen Künste in Beijing. Xi Chuan wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Schon als Student trat Xi Chuan literarisch hervor, gründete mehrere Literaturmagazine, die sich Problemen mit der Zensur ausgesetzt sahen. Nach den Ereignissen auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 und dem Selbstmord seines Dichterfreundes Hai Zi wandte sich Xi Chuan von seiner ursprünglich klassizistischen Kunstauffassung ab.

Xi Chuan ist insbesondere für seine langen Prosa-Dichtungen bekannt. Zu seinen wichtigsten Texten zählen „Zhijing“ (1992; Ü: Gruß) und „Ying de Huayu“ (1999; dt. „Die Diskurse des Adlers“, 2004), in denen er sich dem Absurden der Existenz zuwendet. Bisher veröffentlichte Xi Chuan vier Lyrikbände, darunter „Dayi ru ci“ (1997; Ü: Das ist gemeint) und „Geren Haowu“ (2008; Ü: Private Vorlieben), ein Theaterstück und drei Essaybände. 1997 gab er die Werke seines verstorbenen Freundes Hai Zi heraus.

Mehrere Stipendien ermöglichten ihm längere Aufenthalte im Ausland, etwa in Indien, den USA und im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf in Deutschland. Im Rahmen des Programms „Beijing Case“ setzte er sich 2005/06 mit dem chinesischen Bauboom und der Zerstörung gewachsener urbaner Strukturen sowie religiöser Orte in der Großstadt auseinander. Xi Chuan lebt in Beijing.


Die Aktion Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt 2009 mit chinesischer Lyrik ist eine Initiative des Netzwerks der Literaturhäuser literaturhaus.net und der Robert Bosch Stiftung. Sie wird unterstützt von ARTE, dem Medienpartner des literaturhaus.net, und von WDR 3. Als Sponsoren engagieren sich in Deutschland der Fachverband für Außenwerbung e.V. FAW, in Österreich die Progress Out of Home Media Salzburg, in der Schweiz die Stadt Zürich, Kultur, und die Zürcher Kantonalbank

Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt 2011

Island war im Herbst 2011 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Als Ausblick auf dieses Ereignis feierten das Netzwerk der Literaturhäuser und »Sagenhaftes Island« am 8. Juni 2011 einen Tag der Poesie. In insgesamt zehn Literaturhäusern fanden an diesem Tag Veranstaltungen zu isländischer Literatur statt: von der klassischen Autorenlesung über einen Abend im Freiluftkino bis hin zu einer Poesienacht.

Alle Veranstaltungsbesucher erhielten als „Poesiegeschenk“ eine Anthologie isländischer Lyrik, die im Sommer im Insel Verlag erscheint und erstmals in Deutschland die isländische Lyrik von ihren mittelalterlichen Anfängen bis in die Gegenwart dokumentiert.

Außerdem wurden verschiedene Gedichte aus »Isländische Lyrik« von Studenten der Kunsthochschule Reykjavik als kurze Videoclips verfilmt, welche bei den Veranstaltungen gezeigt und außerdem als E-Cards verschickt werden konnten.


Ein Projekt von literaturhaus.net in Kooperation mit Sagenhaftes Island und mit Unterstützung der Europäischen Union und ARTE als Medienpartner.

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